LegendederRegenbogenbruecke

 

 

   

 

 

The Rainbow Bridge Story

Author unknown

 

 

Just this side of heaven is a place called Rainbow Bridge.
When an animal dies that has been especially close to someone
here, that pet goes to Rainbow Bridge. There are meadows
and hills for all of our special friends so they can run and
play together. There is plenty of food, water and
sunshine, and our friends are warm and comfortable.

 

All the animals who had been ill and old are restored
to health and vigor; those who were hurt or maimed
are made whole and strong again, just as we remenber
them in our dreams of days and times gone by.

 

The animals are happy and content, except for one
small thing; they each miss someone very special to

them, who had to be left behind.

 

They all run and play together, but the day comes

when one suddenly stops and looks into the

distance. His bright eyes are intent; His eager body
quivers. Suddenly he begins to run from the group, flying
over the green grass, his legs carrying him faster and faster.

 

You have been spotted, and when you and your special

friend finally meet, you cling together in joyous reunion,

never to be parted again.  The happy kisses rain upon your

face; your hands again caress the beloved head, and you

look once more into the trusting eyes of your pet, so long

gone from your life but never absent from your heart.

 

Then you cross Rainbow Bridge
together ....

 

 

   

 

 

Die Regenbogenbrücke
Übersetzung von Christel Wysocki

 


Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügeln und saftigen, grünen Gras.


Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat dich gesehen.

Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres,
das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.


Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und
ihr werdet nie wieder getrennt sein ...

 

 

   

 

 

Hinter dem Regenbogen  

A.Witt

 

 

Es ist uns allen unbekannt
Und heisst das Regenbogenland
Wann immer ein Tier von uns geht
Und man die Welt nicht mehr versteht
Weiß man auch tief in seinem Herzen
Es ist befreit von allen Schmerzen

 

Und es genießt es, frei zu sein

Nur wer zurückbleibt ist allein
Nun kann es springen, laufen, spielen
Bis irgendwann eins von den vielen
Mit einem Male innehält
Erinnert sich , dass jemand fehlt

 

Egal, wo es jetzt gerade weilt
Beglückt kommt es herbeigeeilt
Dort, wo der Regenbogen endet
Ihr irgendwann euch wiederfindet.

 

 

   

 

 

Still, seid leise
Unbekannter Verfasser

 

 

Still, seid leise,
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei Euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.


Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Wollten nur kurz auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in Euren Herzen ein großes Stück.


Sie werden jetzt immer bei Euch sein
Vergesst sie nicht, sie waren so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denke, es war ihr Flügelschlag.


Und wenn Ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn
Und barfuss durch die Wolken gehen.


Und wenn Ihr sie auch sehr vermisst,
und weint, weil sie nicht bei Euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz: Wir werden geliebt.

 

 

   

 

 

Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

von Joy LaCaille

You have my permission to share it, but please keep

my name as the author and my e-mail address attached to it.

 

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen,

um ihn zu begrüssen. Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön, und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.

 

Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

 

"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

 

Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.

 

Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.

 

Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist. Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig.

 

Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, daß er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war.

Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen. Er war noch so klein und so schmächtig.

 

Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.

 

Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht

voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen,

als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahrgenommen hatte.

 

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.

 

Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott,

ob er wohl nochmals zurück dürfte. Gott sagte: Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist.

 

So wurde er für einige Stunden geliebt (es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel). Der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder. Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang. Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren.

 

Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit, zu uns auf die Regenbogenbrücke zurückzukommen?

 

Ja, antwortete er mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er ließ die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

 

Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr geliebt habe.

 

 

Gekürzte Übersetzung von '?'

Bitte lesen Sie die Geschichte auch im Original.

 

 

   

 

 

I Only Wanted You

Author unknown

 

 

They say memories are golden
well maybe that is true.
I never wanted memories,
I only wanted you.


A million times I needed you,
a million times I cried.
If love alone could have saved you
you never would have died.


In life I loved you dearly,
In death I love you still.
In my heart you hold a place
no one could ever fill.


If tears could build a stairway
and heartache make a lane,
I'd walk the path to heaven
and bring you back again.


Our family chain is broken,
and nothing seems the same.
But as God calls us one by one,
the chain will link again.

 

 

   

 

 

If It Should Be

Vale

 

 

And pain should keep me from my sleep
Then you must do what must be done
For this, the last battle, can't be won
You will be sad - I understand
Don't let your grief then stay your hand
For this day, more than all the rest
Your love and friendship stand the test
We've had so many happy years
What is to come can hold no fears
You'd not want me to suffer, so
When the time comes, please let me go
I know in time you too will see
It is a kindness you do to me
Although my tail its last has waved
From pain and suffering I've been saved
Don't grieve that it should be you
Who has to decide this thing to do
We've been so close, we two these years
Don't let your heart hold any tears

 

 

   

 

 

Past Loves

Author unknown

 

I got to the gate of heaven today,
after we said good-bye,
I began to miss you terribly,
because I heard you cry.
Suddenly there was an angel,
and she asked me to enter heaven's gate,
for someone who would be late.
I wouldn't make much noise you see,
I wouldn't bark or howl,
I'll only wait here patiently,
and play with my tennis ball.
The angel said I could stay right here
and wait for you to come,
Because heaven just wouldn't be heaven
if I went in alone.
So I'll wait right here, you take your time,
but keep me in your heart,
Because heaven just wouldn't be heaven
without you to warm my heart.

 

 

   

 

 

Sternenkinder

Unbekannter Autor

 

 

Sternenkinder werdet ihr genannt,
denn niemals mehr kann euch reichen
eure Mutter tröstende Hand.
Sternenkinder die zu früh mussten gehn,
eure Seelenlichter
sind nun am strahlenden Nachthimmel zu sehen.
Sternenkinder ihr seid in aller Herzen
auch wenn euer Weggang
bereitete so große Schmerzen.
Sternenkinder erhellt unsere Nacht
damit der Schmerz der Eltern
wird gelindert durch eure sanft strahlende Macht.
Sternenkinder ihr seid aller Herzen so nah
doch niemals wird es so sein
wie es früher einst war.

 

 

   

 

 

Auszug aus

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,


wird es dir sein, als lachten alle Sterne,


weil ich auf einem von ihnen wohne,


weil ich auf einem von ihnen lache.


Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!"

 

[...]


"Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer),


wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.


Du wirst immer mein Freund sein.

Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.

Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen ...

Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein,


wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst.

Dann wirst du zu ihnen sagen: Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!"

Und sie werden dich für verrückt halten.

Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben ..."

 

[...]

 

"Ah, da bist du ja ..."

Und er nahm mich bei der Hand. Aber er quälte sich noch:

"Du hast nicht recht getan. Es wird dir Schmerz bereiten.
Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein ..."

...

"Du verstehst. Es ist zu weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer."

...

"Aber er wird daliegen, wie eine alte verlassene Hülle.
Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen ..."

...

Er verlor ein bisschen den Mut. Aber er gab sich noch Mühe:

"Weißt du, es wird wunderbar sein. Auch ich werde die Sterne anschauen.

Alle Sterne werden Brunnen sein mit einer verrosteten Winde.

Alle Sterne werden mir zu trinken geben ..."

...

"Das wird so lustig sein! Du wirst fünfhundert Millionen Schellen haben,

ich werde fünfhundert Millionen Brunnen haben ..."

 

[...]

 

Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich.

Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren.

Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel.

Er blieb einen Moment reglos.

Er schrie nicht.

Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt.

Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.

[...]

 

 

   

 

 

Der geheime Garten

Anke Huber

 

 

Irgendwo, da gibt es ihn,
den geheimen Garten,
alle Seelen zieh'n dahin,
besonders die ganz Zarten.

 

Sanft in Mondlicht eingetaucht,
wie Nebel, die sich teilen,
mit zarten Farben angehaucht,
man möcht gern dort verweilen.

 

Bedeutungslos sind Zeit und Raum,
die Körper ohne Formen,
wie in einem stummen Traum,
hier gibt es keine Normen.

 

Der Ort, er könnt' ein Tränchen sein,
laß die Gedanken fliegen,
dieser Platz ist dein allein,
so wirst du Schmerz besiegen.

 

In der Elfendämmerung,
wo noch silberne Einhörner leben,
ich wünsche und glaube und vor allem darum,
muß es diesen Ort einfach geben!

 

 

   

 

 

Steht nicht an meinem Grab und weint.

Ich bin nicht da, ich schlafe nicht.

Ich bin in tausend wehenden Winden.

Ich bin der glitzernde Diamant auf dem Schnee.

Ich bin die Sonne auf dem reifen Korn.

Ich bin der weiche Septemberregen.

Wenn du erwachst in der Stille des Morgens,

bin ich im huschenden Flug eines Vogelschwarms.

Ich bin das zärtliche Licht der Sterne,

die leuchten des Nachts.

Steht nicht an meinem Grab und weint;

Ich bin nicht da, ich bin nicht gestorben.

 

Unbekannter Autor

Nach Elisabeth Kübler-Ross stammen diese Worte von einem Angehörigen

des Makah-Stammes (Washington State, USA)

 

 

   

 

 

Kleines Seelchen
UnbekannterAutor

 

 

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so viel Glück gebracht,
musstest gehen, bist nun fort, weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben, hier willst Du ganz sicher bleiben.

 

Kleines Seelchen warte dort, wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen, werden wir uns wieder sehen.
Wenn wir uns dann wieder sehen, werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen, hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier, denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.

 

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben, sieh sie warten auf dich drüben,
mach Dir keine Sorg' um mich, Seelchen, ich vergess' Dich nicht!

 

 

   

 

 

Ich kann nicht bleiben
Unbekannter Verfasser

 

 

Ich kann nicht bleiben, ich muss nun gehn...

der Regenbogen ruft mit den schönsten Farben
Aber immer, wenn es regnet und die Sonne scheint,

bin ich bei Dir und leuchte nur für Dich.

 

Denk immer daran, Du hast mich nicht verloren

ich bin Dir den Weg nur vorausgegangen...
Der Tag wird kommen, an dem wir uns wiedersehn...

der Tag, an dem wir zusammen am Himmel wandeln.

 

 

   

 

 

Brief jenseits vom Regenbogenland
Unbekannter Verfasser

 

 

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war weise.

 

Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.

 

Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran wie glücklich wir waren.

 

Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich!

 

Ich danke dir dafür, dass

Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut hattest
mich mit Würde gehen zu lassen.

 

Dein treuer Wegbegleiter

 

 

   

 

 

Weihnachten hinter der Regenbogenbrücke

Unbekannter Verfasser

 

 

Wenn es kurz vor Mitternacht wird am Heiligen Abend, beginnt etwas Wunderbares hinter der Regenbogenbrücke. Wenn Du ganz aufmerksam hinhörst, kannst Du sie hören bei den Vorbereitungen für ein rauschendes Fest.

 

Unsere Lieblinge purzeln kichernd im hohen Gras herum, fangen Schmetterlinge, kugeln munter umher,

bis ihre Kicheranfälle sie außer Puste taumelnd stoppen lassen. Die Geräusche werden lauter, wenn alle gemeinsam, mit großem Entzücken, den Weihnachtsengel entdecken. Das Wasser des gluckernden Baches unterhalb der Regenbogenbrücke lässt ihre Herzen groß werden und sie freuen sich auf das jährliche Fest.

 

Inmitten des glücklichen Chores unserer Brückenkinder sind die kleinsten Engel dabei, unseren Kleinsten den wunderbaren Weihnachtsbaum zu zeigen und sie zu beschützen. Überschäumende, blinkende Sterne sinken elegant vom Himmel und landen weich und schimmernd genau vor dem himmelsgleich schönen Weihnachtsbaum unserer Lieblinge.

Überall rundherum finden sich Großmütter, Väter, Eltern und Kinder, sowie all ihre Lieben. Der Gesang ihrer Weihnachts- und Liebeslieder erfüllt die Luft und unsere Lieblinge fühlen sich so wohl wie schon lange nicht mehr.

Wie Magie schlägt die kleine Glocke Mitternacht und ergreifende Geräusche kommen von weither.

Jedes unserer Brückenkinder lauscht aufmerksam, genau wissend, dass die Zeit nahe ist. Jedes von ihnen

sucht sich eine Wolke zum Ankuscheln. Plötzlich wird es still hinter der Regenbogenbrücke, viele suchen

die Nähe der Engel und ihrer beschützenden Flügel. Der Brückenwächter bringt für den einzelnen von ihnen

nun ein Geschenkpäckchen und noch jedes unserer Brückenkinder findet sein spezielles, nur für ihn liebevoll

mit goldenen Bändchen versehenes Päckchen. Die Luft ist erfüllt von einer ganz speziellen Aura,

die Kerzen leuchten ganz besonders hell und alle sind ganz gespannt.

 

Wie auf Kommando öffnen alle ihre Geschenke, die goldenen Bändchen fliegen nur so davon, und als die goldenen Sterne erschöpft zu Boden sinken, steigt aus jedem Geschenkpäckchen das größte,

allergrößte Geschenk für jedes Brückenkind hervor - unendliche, bedingungslose, alles umgreifende Liebe.

 

Diese unendliche Liebe ist es, die es ausmacht, dass unsere Kinder so glücklich sein können,

hinter der Regenbogenbrücke und so geduldig auf uns warten.


Der Engelschor stimmt ein zauberhaftes Lied an für unsere Kinder dort und erzählt ihnen von der Liebe

ihrer Menschen. Die Distanz zwischen Himmel und Erde ist verschwunden. In diesem Moment hilft der Brückenwächter mit seinen Engeln, seinen Kindern und dem warmen Gefühl von Weihnachten,

uns auf der Erde eine Nachricht zu senden, die Nachricht ihrer unendlichen Liebe zu uns,

ausgebreitet auf den Schwingen der Engel, die auch uns erscheinen am Heiligen Abend.

 

Aufmerksam hinhörend und nur mit offenem Herzen können wir die so vertraute Stimme hören, die uns eine Botschaft bringen: "Lass uns Dir unsere Liebe schenken, auf immer und auf ewig. Wenn Du uns brauchst,

sind wir für dich da. Wir haben Dich nicht verlassen, wir sind immer in Deinem Herzen, da wo wir hingehören. Unsere Liebe ist so unendlich wie das Leuchten der Kerze und dieses Leuchten der Kerze erleuchtet den Weg zum Himmel und zur Regenbogenbrücke."


Wir werden hier geduldig auf Dich warten, bis zu unserem unumgänglichen und wunderbaren Wiedersehen,

und wir werden Dich immer lieben.

 

 

   

 

 

Nun habt ihr die Tränen gewählt!
Unbekannter Verfasser

 

 

Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz naß und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"


Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muß ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein". Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin.
"Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muß ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

 

Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

 

"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.
"Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".

"Aber sie wußten von Anfang an, daß dies geschehen würde".


Das überraschte den kleinen roten Kater. "War ich denn krank?"


Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

 

"Nein, sie wußten nicht, daß Du krank warst", sagte die freundliche Dame. "Aber dennoch wußten sie, daß sie die Tränen gewählt hatten".


"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"


Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.

 

"Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.

 

Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary, Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf.

 

Sie lächelte und begann: "Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.


"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel.


"Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".

"Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".


"Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.


Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben".

 

Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.

"Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, daß ihr sie liebt."


Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.


"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.


Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, daß wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."

 

So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.

"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.


Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.


"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber bald waren sie wieder zurück.

"Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."

 

Der große Engel schüttelte den Kopf.

"Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müßt mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."


Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.

"Was ist mit denen?" riefen sie.


Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.

"Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."


"Würden sie wissen, daß wir sie lieben?" fragte einer.


"Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.


"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.


"Ja", erwiderte der große Engel.


"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.


"Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."


"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.


Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.

"Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müßt ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."


"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel. Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.


"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"


Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so daß sie fast zersprangen.


"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.


"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, daß selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"


Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."


Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.


"Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

 

"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, daß ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."

 

Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.


"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."


"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.


"Wird sie jemals aufhören zu weinen?"


Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."

 

Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen. "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bißchen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für ein neues Kätzchen öffnen."


"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"


Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken".

 

Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.


"Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"


Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen. "Werden wir jemals wieder zusammen sein?"

Die freundliche Dame nickte. "Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, daß Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wußte, daß ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen. "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."

 

Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

 

 

   

 

 

 

Und Gott fragte den Geist der Katze
Bist du bereit, nach Hause zu kommen?
Oh ja, in der Tat, antwortete die kostbare Seele
Und du weißt, dass ich als Katze sehr wohl im Stande bin
Für alles eigene Entscheidungen zu treffen

 

 

Kommst du denn? fragte Gott
Bald, erwiderte der schnurrbärtige Engel
Aber ich muss es langsam angehen lassen
Denn meine Menschenfreunde sind traurig
Denn, du weißt, sie brauchen mich, ganz gewiss

 

 

Aber verstehen sie denn nicht? fragte Gott
Dass du sie niemals verlassen wirst?
Dass eure Seelen miteinander verbunden sind?
Für alle Ewigkeit?
Dass nichts beeinträchtig oder zerstört wird?
Es ist einfach… für immer und ewig.

 

 

Eines Tages werden sie es verstehen
Antwortete die herrliche Katze
Denn ich werde es in ihre Herzen flüstern
Dass ich immer bei ihnen bin
Ich bin da… für immer und ewig.

 

Patricia N. Olson

 

 

 

 

 

Eine Bitte zum Schluss:  Sollten Sie den einen oder anderen Verfasser kennen, dann mailen Sie uns doch seinen Namen,
damit wir ihn hier nennen können. Wir danken Ihnen schon jetzt ganz herzlich für Ihre Mühe!
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